| SPD sieht in Müllverwiegung „Erfolgsstory“ |
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| Dienstag, den 07. Februar 2012 um 11:46 Uhr |
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Die SPD-Stadtratsfraktion hat ein Jahr nach dem Start des Müllverwiegesystems in der Landeshauptstadt Bilanz gezogen. „Das Müllverwiegesystem entwickelt sich zu einer regelrechten Erfolgsstory. Die Bürger haben im ersten Jahr des neuen Abrechnungsmodus insgesamt 22 Prozent weniger Restmüll in der grauen Tonne entsorgt, als noch ein Jahr zuvor“, so SPD-Fraktionschef Peter Bauer. Angepeilt habe man eine Reduzierung der Restabfallmengen um 15 Prozent. Nach Angaben von Thomas Kruse, SPD-Mitglied im Werksausschuss ZKE, belege der Anstieg der Wertstoffmengen beim Gelben Sack, in der Altpapiersammlung und bei den Wertstoffhöhen um bis zu 30 Prozent, dass „das Anreizsystem der Müllverwiegung funktioniert. Die Bürger sind verstärkt zur Mülltrennung übergegangen.“ Dies schlage sich auch in den durchschnittlichen Müllgebühren nieder. „Im Vergleich zum Jahr 2010 fallen für das letzte Jahr insgesamt rund 500.000 Euro weniger an Gebühren an“, so Bauer und Kruse. Die SPD-Politiker bedankten sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs ZKE. „Für den ZKE war die Einführung der Müllverwiegung eine große Herausforderung. Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit und die große Transparenz verlief die Umstellung nahezu reibungslos.“ Kritik übt die SPD an der politischen Konkurrenz. „CDU und FDP haben im Vorfeld der Umstellung eine völlig überzogene Kritik angebracht, die schon fast einer Panikmache glich. Es wäre jetzt an der Zeit, dass beide Fraktionen dem ZKE endlich ein Lob aussprechen.“ |




