Startseite DIE LINKE DIE LINKE plädiert für Erhalt des Café Exodus
DIE LINKE plädiert für Erhalt des Café Exodus PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. Juni 2010 07:18
Jugendarbeit braucht Trägervielfalt und langfristige Absicherung
Über die Sparpläne des Bistums Trier insbesondere im Jugendbereich zeigt sich DIE LINKE im Regionalverband besorgt. „Bei allem Verständnis für die Haushaltsnotlagen sollten Einsparungen in der Jugendarbeit zum Tabu werden“, plädiert Dagmar Trenz, jugendpolitische Sprecherin der LINKEN im Regionalverband.
Die drohende Schließung des Café Exodus bedeutet das Ende für eine herausragende Kontaktstelle für Jugendliche aller Nationen im ganzen Regionalverband.
Gerade junge Menschen bräuchten Anlaufstellen und qualifizierte Gesprächspartner, um Orientierung und Werte vermittelt zu bekommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Café Exodus leisteten mit ihren vielfältigen Angeboten, auch in Kooperation mit anderen Jugendhilfeeinrichtungen, von Anti-Rassismus-Wochen über Musik-Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag dazu. Indem die Jugendlichen das Café Exodus im Herzen Saarbrückens selbst verwalteten, lernten sie gelebte Selbstbestimmung und Verantwortung. Wenn die katholische Kirche diesen offenen und lebendigen Jugendtreff aufgebe, so Dagmar Trenz, verzichte sie damit auch auf die Möglichkeit, junge Menschen frühzeitig zu begleiten und positiven Einfluss auf deren Entwicklung zu nehmen.
DIE LINKE im Regionalverband bittet deshalb das Bistum von den geplanten Kürzungen im Personalbereich und dem drohenden Aus des Café Exodus Abstand zu nehmen.
DIE LINKE. Fraktion im Internet: www.dielinke-regionalverband.de