Startseite DIE LINKE DIE LINKE: „Sonntags am Schloss“ muss bleiben
DIE LINKE: „Sonntags am Schloss“ muss bleiben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 06. Januar 2010 10:49
FDP hat keinen Sinn für den öffentlichen Kulturauftrag
Als „indiskutabel“ hat DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband Saarbrücken den FDP-Vorstoß bezeichnet, die Veranstaltungsreihe „Sonntags am Schloss“ beschneiden zu wollen. Die Veranstaltungsreihe am Sitz der Regionalverbandsverwaltung erfreue sich ungebrochener großer Beliebtheit, so die LINKEN-Kulturpolitikerinnen Dagmar Trenz und Hannelore Vatter.  Es wäre ein erheblicher Verlust für breite Bevölkerungsteile auf das kostenlose, hochwertige Kulturangebot teilweise oder ganz verzichten zu müssen. Auf eine solche Idee könne auch nur die „Partei der Besserverdienenden“ verfallen.
Für Bürger im höheren Einkommensbereich, dem FDP-Klientel, sei es kein Problem teure Eintrittskarten zu finanzieren. Vielen Bezieherinnen und Beziehern von Sozialleistungen, kleinen Einkommen oder Renten sowie vielen Familien mit Kindern falle es jedoch schwer, Kulturangebote aus ihren begrenzten finanziellen Mitteln zu bestreiten. Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz weist zudem darauf hin, dass die Veranstaltungsreihe nicht nur von Saarbrückern, sondern auch von den Menschen aus dem Umland rege besucht werde.
Die Liberalen sollten sich bei ihrer finanzkräftigeren Klientel um ein Sponsoring für die Veranstaltungsreihe am Schloss bemühen statt mit der Sense an die Kultur zu gehen.
Die finanziellen Probleme des Regionalverbandes seien nie und nimmer mit kosmetischen Veränderungen bei den freiwilligen Ausgaben zu bewältigen. Dafür seien die Probleme zu groß. Zudem finde die Reihe „Sonntags am Schloss“ ja eh nur in einem begrenzten Zeitraum im Sommer statt.

Wenn die Liberalen einen Beitrag leisten wollten, sollten sie sich im Land und im Bund um eine grundlegend verbesserte finanzielle Ausstattung der Kommunen bemühen. Dort trage die FDP bekanntlich Regierungsverantwortung, so DIE LINKE abschließend.